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Meine Ernährungsumstellung
#1
Hallo. Ich freue mich sehr auf den Austausch mit Gleichgesinnten in diesem Forum . Gerne stelle ich mich vor: Ich bin Malu, 49 Jahre, verheiratet und habe zwei Kinder. Von Beruf bin ich promovierte Ernährungswissenschaftlerin, also Dr. oec. troph.  


Ende 2013 ist bei mir Sklerodermie diagnostiziert worden. Das war für mich schon ein Schlag ! Ich dachte immer, sowas passiert mir nicht – zumal ich immer schon einen sehr gesunden Lebensstil hatte! Seit der Kindheit achtete ich auf Vollkornprodukte, Gemüse und Obst und nicht so viel Fleisch. Allerdings Milchprodukte verzehrte ich in großen Mengen, denn Milch ist ja so gesund wie ich damals dachte …

Die Krankheit äußerte sich bei mir hauptsächlich in den Fingern und Füßen: geschwollen, schmerzhaft und entzündet. Zusätzlich bin ich extrem kälteempfindlich in Fingern und Füßen, sowie Raynaud Syndrom an den Fingern. Die vom Arzt vorgeschlagene Therapie Kortison und Quensyl langfristig zu nehmen konnte nicht die Lösung sein. Anfangs habe ich das noch genommen, gleichzeitig aber nach Alternativen gesucht.

Da ich Ernährungswissenschaftlerin bin, liegt es nahe, sich noch intensiver mit der Ernährung zu beschäftigen. Ich habe meine Ernährung nochmals deutlich umgestellt und damit für mich einen Weg gefunden, u.a. mit grünen Smoothies, basischer Ernährung, kaum Zucker und der fast vollständige Verzicht auf tierische Produkte. Mittlerweile liebe ich meine Ernährungsweise und möchte diese nicht mehr missen! Dies führte zu vielfältigen positiven Effekten: mehr Gesundheit mit Genuß und Lebensfreude. Denn meine Nahrung ist nicht nur köstlich und gesund sondern tut mir rundum einfach so gut, u.a. auf Energie (ohne Coffein), Immunsystem, Haut ... Damit habe ich es geschafft meine Medikation nach einem halben Jahr komplett abzusetzen!  Smile

Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden damit. Allerdings in der kalten Jahreszeit bin ich immer noch  kälteempfindlich an Fingern und Füßen Undecided  

Habt ihr Eure Ernährung auch schon mal umgestellt? Mit welchen (alternativen) Therapien habt Ihr gute Erfahrung gemacht? Würde mich sehr freuen Eure Erfahrungen hierzu zu hören.

Alles Gute für Eure Gesundheit, 
Malu 
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#2
Liebe Malu,
bei mir ist es sehr ähnlich von der Dauer der Erkrankung und dem Krankheitsbild.
Ich habe am Anfang auch größere Mengen Kortison und Mykophenolatmofetil bekommen, wodurch ich extreme Schlafstörungen hatte und daher zumindest mit letzterem gleich wieder aufgehört habe. Kortison habe ich dann nach 1,5 Jahren abgesetzt, ersatzlos, allerdings nehme ich jetzt Weihrauchpulver. Das soll auch eine entzündungshemmende Wirkung haben. Ausserdem habe ich Butter durch Leinöl weitestgehend ersetzt. Ansonsten esse ich aber mittlerweile wieder Fleisch, aber trotzdem insgesamt gesund und abwechslungsreich.
Woran es liegt, dass es mir recht gut geht und ich das Gefühl habe, dass es nicht schlechter wird, kann ich nicht wirklich sagen. Ich denke, dass man vor allem auch Stoß vermeiden muss. Sodbrennen ist immer ein Problem gewesen, aber Pantoprazol habe ich mittlerweile auch abgesetzt und durch ein Schnapsglas Retterspitz Innerlich am Abend ersetzt. Das funktioniert meistens ganz gut. Notfalls noch etwas Heilende dazu oder Nüsse.
Mit dem Frieren ist es bei mir deutlich besser geworden seit ich meine Wechseljahre habe. Das Schwitzen war zwar zeitweise auch sehr lästig. Vor allem Nachts musste die Temperatur sehr genau austariert werden, damit ich nicht friere, aber auch keine Hitzewelle bekomme. Aber man gewöhnt sich daran und ich war und gehe immer noch zu einer darauf spezialisierten Homöopathin. Das hat sicherlich das Problem soweit reduziert, dass ich die Hitzewellen jetzt fast nicht mehr missen will... Wink

Alles Gute,
S.
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#3
Hallo Sophia,

mit Retterspitz werde ich mich auseinandersetzen und es auch probieren. Danke für den Tipp.
Mit Nüssen abends gegessen,  komme ich überhaupt nicht zurecht. So ist jeder anders.

Liebe Grüße
Agi
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#4
(09.02.2019, 15:33)Liebe Sophia,  danke für Deine Rückmeldung. Interessant was Du für Erfahrungen gemacht hast. Freut mich sehr, dass Du jetzt auch ohne Medikamente auskommst, toll! Ja WEihrauch kann unterstützend gut sein, wobei ich es nicht nehme. Bei mir klappt das so mit der antientzündlichen Ernährung. Ja, da sind die Wechseljahre dann doch gut gegen Frieren    Da komme ich so langsam auch rein. Ja, Du hast völlig Recht Stress zu vermeiden  bzw. damit dann entsprechend umzugehen ist sehr wichtig für jeden und gerade auch für uns mit Autoimmunerkrankung. Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute Liebe GrüßeMalu  Sophia3 schrieb: Wink Liebe Malu,
bei mir ist es sehr ähnlich von der Dauer der Erkrankung und dem Krankheitsbild.
Ich habe am Anfang auch größere Mengen Kortison und Mykophenolatmofetil bekommen, wodurch ich extreme Schlafstörungen hatte und daher zumindest mit letzterem gleich wieder aufgehört habe. Kortison habe ich dann nach 1,5 Jahren abgesetzt, ersatzlos, allerdings nehme ich jetzt Weihrauchpulver. Das soll auch eine entzündungshemmende Wirkung haben. Ausserdem habe ich Butter durch Leinöl weitestgehend ersetzt. Ansonsten esse ich aber mittlerweile wieder Fleisch, aber trotzdem insgesamt gesund und abwechslungsreich.
Woran es liegt, dass es mir recht gut geht und ich das Gefühl habe, dass es nicht schlechter wird, kann ich nicht wirklich sagen. Ich denke, dass man vor allem auch Stoß vermeiden muss. Sodbrennen ist immer ein Problem gewesen, aber Pantoprazol habe ich mittlerweile auch abgesetzt und durch ein Schnapsglas Retterspitz Innerlich am Abend ersetzt. Das funktioniert meistens ganz gut. Notfalls noch etwas Heilende dazu oder Nüsse.
Mit dem Frieren ist es bei mir deutlich besser geworden seit ich meine Wechseljahre habe. Das Schwitzen war zwar zeitweise auch sehr lästig. Vor allem Nachts musste die Temperatur sehr genau austariert werden, damit ich nicht friere, aber auch keine Hitzewelle bekomme. Aber man gewöhnt sich daran und ich war und gehe immer noch zu einer darauf spezialisierten Homöopathin. Das hat sicherlich das Problem soweit reduziert, dass ich die Hitzewellen jetzt fast nicht mehr missen will... Wink

Alles Gute,
S.
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