Hilfe bei interstitiellen und seltenen Lungenerkrankungen – Patiententag am 17.10.2018 in Heidelberg

Auf Einladung des Zentrums für seltene und interstitielle Lungenerkrankungen der Thoraxklinik der Universitätsklinik Heidelberg nahmen am 17. Oktober 2018 die Regionalgruppen Neustadt a.d. Weinstraße, Karlsruhe, Frankfurt und Mainz mit einem Informationsstand am Patiententag „Hilfe bei interstitiellen und seltenen Lungenerkrankungen (ILD)“, teil.

Außerdem waren die Selbsthilfegruppen Sarkoidose Netzwerk e.V., Lungenfibrose e.V., LAM Selbsthilfe Deutschland e.V. vertreten.

Vorträge wurden über folgende Themen gehalten:

  • ILD-Erkrankungen und ihre Therapien (Prof. Dr. med. M. Kreuter)
  • Arten der Sauerstoffversorgung (Fr. Dr. med. M. Schellenberg)
  • Lungentransplantation aus der Sicht des Transplanteurs und des Pneumologen  (Prof. Dr. med. Winter)

Interstitielle Lungenerkrankungen (englisch: Interstitial Lung Disease (ILD) sind verschiedene Lungenerkrankungen die das Zwischengewebe der Lunge und die Lungenbläschen betreffen. Die ILD gehören zu den seltenen Lungenerkrankungen. Durch die zunehmende Vernarbung der Lunge kann in manchen Fällen eine Lungenfibrose entstehen.

Ursachen für die Entstehung der Lungenfibrose können die Auswirkungen von Medikamenten sein, aber auch die Beteiligung der Lunge durch eine rheumatische Erkrankung, u.a. die sogenannten Kollagenosen oder die systemische Sklerodermie (SSc).

Einen ausführlichen Bericht über die IDL-Erkrankungen und deren Therapien finden Sie unter folgendem Link: https://www.thoraxklinik-heidelberg.de/index.php?id=313 

Herr Prof. Kreuter stellte auch die IDL-Nurse vor. Frau Marianne Seiter ist eine Fachkrankenschwester, die sich mit viel Geduld ausschließlich um Patienten mit interstitiellen Lungenerkrankungen, kümmert und sich der Sorgen und Nöte der Patienten annimmt.  Diese Betreuung ist einmalig in Deutschland. Man kennt dies ansonsten nur in England und den Niederlanden. Auch hierzu ist in obigem Link näheres zu erfahren.

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